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Die biologische
Fett-Eliminierung

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Eine kostengünstige und umweltverträgliche Alternative in der Kanalreinigung

Eine nachweislich wirksame umweltschonende Methode zur Reduzierung von Fettablagerungen ist die systematische Behandlung mit hochaktiven Mikroorganismen. Sie eignet sich hervorragend als biologisches Entfettungsmittel in Kanalnetzen.

Ihre Vorteile:

  • Fettablagerungen mit einer Reihe von negativen Folgen für Abwassersysteme werden umweltverträglich und restlos abgebaut.
  • Leitungen bleiben frei.
  • Störende Nebenerscheinungen wie Geruchsbildung werden eliminiert.

Lösung / Solution

Eine nachweislich wirksame umweltschonende Methode zur Reduzierung von Fettablagerungen ist die systematische Behandlung mit hochaktiven, fettspaltenden Mikroorganismen. Sie eignet sich hervorragend als biologisches Entfettungsmittel in Kanalnetzen.
Die Bildung von schädlichem Schwefelwasserstoff (H2S) findet in der Sielhaut statt. Die luftundurchlässigen Fettablagerungen tragen wesentlich zum anaeroben Milieu der Sielhaut bei und bieten den desulfurizierenden Bakterien einen idealen Nährboden. Gelangt der nerventoxische und geruchsintensive Schwefelwasserstoff in aerobe Zonen im System (Pumpenschächte),wird er durch sulfurizierende Bakterien (Thiobacillen) über mehrere Schritte zu Schwefelsäure (H2SO4) oxidiert. Dies gilt als Ursache für die biogene Beton- und Material Korrosion in Kanalsystemen.
Durch die Abtragung der Fette und der darin lebenden anaeroben Bakterien wird das Sulfidproblem und damit die Biogenese von Schwefelsäure auf natürliche Weise gelöst.


Die lipobak Bakterien

Bei dem Produkt handelt es sich um eine Mischung von natürlichen Bakterien, die hinsichtlich einer hohen Lipaseaktivität und einer breiten pH-Toleranz ausgewählt wurden. Außerdem sind sie – wie z.B. die Mikroorganismen, die in der Lebensmittelherstellung eingesetzt werden – in die Risikogruppe 1 eingestuft und sind damit unbedenklich. Durch ein spezielles biotechnisches Anzuchtsverfahren wird darüber hinaus sichergestellt, dass sie über eine maximale Lipaseaktivität verfügen.


Die Anwendung

Das flüssige Produkt wird aus Behältern mittels Dosierpumpen in geeignete Abläufe eindosiert. Nachdem das System von Fettablagerungen befreit wurde, wird durch eine tägliche Dosierung die Wirkung aufrechterhalten. Es ist empfehlenswert, das Produkt in den Betriebspausen (z.B. nachts) einzusetzen, um die Verweildauer der Bakterien im System zu verlängern. Bei der Erstellung des Dosierplans werden Größe und Kapazität des Betriebes sowie die Dimension der Abwassersystems bis zur Kanalmündung berücksichtigt.

Die Wirkweise

Die Mikroorganismen sind durch ihre außergewöhnlich hohen fettspaltenden Enzymaktivität für den gezielten Einsatz in Abwassersystemen prädestiniert, um Fettablagerungen biokatalytisch zu zersetzen. Biochemisch gesehen handelt es sich bei diesem Prozess um eine enzymatisch katalysierte Verseifungsreaktion, bei der das Fettmolekül in seine Bestandteile Glycerin und Fettsäuren gespalten wird. Diese Spaltprodukte sind biologisch sehr leicht abbaubar und können keine Ablagerungen mehr bilden.












Weitere Vorteile



  • Es kommen keine aggressiven Chemikalien zum Einsatz.
  • Das Produkt wirkt kontinuierlich und ist somit nachhaltig.
  • Die Spaltprodukte der biochemischen Reaktion (Glycerin und Fettsäuren) sind sehr leicht abbaubare Substanzen, die auch von Mikroorganismen ohne Lipa-seaktivität aufgenommen und verwertet werden können. Dies fördert den gesamten biologischen Abbauprozess, der sich bereits zu einem beträchtlichen Teil bereits im Kanal abspielt und sich später in der Kläranlage fortsetzt.
  • Anlagenteile (Rohre, Armaturen etc.) werden geschont. Kostspielige Reparaturen, die durch Beschädigungen bei mechanischer Reinigung notwendig werden, entfallen.
  • Unter dem Strich ergeben sich niedrigere Kosten und nicht zuletzt angenehmere Arbeitsbedingungen.

Referenzpartner

Wie ein Pumpwerk zum Fettabscheider wird – Versuche mit lipobak und deren Enzyme in ausreichender Konzentration im Pumpwerk Ingelheim.
Das Pumpwerk Ingelheim wurde 2007 in Betrieb genommen. Wegen korrodiertem Beton musste das Pumpwerk 2014 saniert werden. Auslöser war hier unter anderem das aggressive Abwasser einer Brauerei mit Gastronomie.

Beispielsweise ausgelöst durch:


  • Fettablagerungen mit einer Reihe von negativen Folgen für Abwassersysteme werden umweltverträglich und restlos abgebaut.
  • Leitungen bleiben frei.
  • Störende Nebenerscheinungen wie Geruchsbildung werden eliminiert.

Die Sanierung der Pumpstation wurde mit einem Epoxidharz, das auch für hohe Temperaturen geeignet ist, durchgeführt.
Der Kanal verläuft im Freispiegelgefälle und beträgt ca. 350 m bis zur Gastronomie (Brauhaus mit Biergarten). Durch die vorgenannten Umstände härtet das Fett erst in der Pumpstation aus. Im August 2016 wurden die ersten Versuche mit lipobak gefahren.

Ziel war, eine praxisorientierte Beurteilung über die Funktion der eingesetzten Mikroorganismen aufzuzeigen und eine Kurzfassung über die Verfahrenstechnik vorzustellen. Das Pumpwerk war schon mit einer Dosiertechnik für die Maskierung (Geruchsüberlagerung) des Abwassers ausgerüstet. Mit einer Dosierung von 5 l/h wurde begonnen – Start 23:00 Uhr.

Es zeigte sich jedoch, dass die Dosiermenge zu gering war. Die Fettanhaftung nahm zwar nicht zu, aber auch nicht ab. Das Fett wurde bis heute nicht abgesaugt. Es war wichtig festzustellen, ob das Mittel auch die vorhandene Fettablagerung spaltet.
Mitte Dezember wurde der Einsatz von lipobak eingestellt, Grund hierfür waren Temperaturen unter 0 Grad, die das Mittel gefrieren ließen. Im Februar meldete mir ein Mitarbeiter eine Störung in der Pumpstation. Vor Ort wurde eine erhebliche Zunahme der Fettablagerungen festgestellt. Die Fettablagerungen wurden lediglich mit Wasser abgespritzt und bewusst im Pumpensumpf gelassen. Die Behandlung mit lipobak wurde wieder aufgenommen.

Anfang März wurde nach Prüfung des Pumpensumpfes beschlossen, die Station auf lipobak umzurüsten. Ein Nebeneffekt zeigte, dass der Schleim, der durch die Reinigung der Braukessel im Pumpwerk entstand, nicht mehr vorhanden war.
Die Verfahrensschritte:


  • Es kommen keine aggressiven Chemikalien zum Einsatz.
  • Das Produkt wirkt kontinuierlich und ist somit nachhaltig.
  • Die Spaltprodukte der biochemischen Reaktion (Glycerin und Fettsäuren) sind sehr leicht abbaubare Substanzen, die auch von Mikroorganismen ohne Lipa-seaktivität aufgenommen und verwertet werden können. Dies fördert den gesamten biologischen Abbauprozess, der sich bereits zu einem beträchtlichen Teil bereits im Kanal abspielt und sich später in der Kläranlage fortsetzt.
  • Anlagenteile (Rohre, Armaturen etc.) werden geschont. Kostspielige Reparaturen, die durch Beschädigungen bei mechanischer Reinigung notwendig werden, entfallen.
  • Unter dem Strich ergeben sich niedrigere Kosten und nicht zuletzt angenehmere Arbeitsbedingungen.

Auch über das Min-Niveau wird neu nachgedacht. Durch die Flygt Top-Retrofit GFK kann bis auf Pumpenniveau abgesaugt werden, was den Austrag an Bakterienmasse beschleunigt.

Die Erkenntnis aus diesen Versuchen ist, dass hier ein besonderes Augenmerk auf das Aushebern der Anlage (Effekt der kommunizierenden Röhren) zu legen ist. Schrägsitzventile wurden in unterschiedlichen Varianten verwendet, ohne Erfolg. Unterschiedliche Dichtungsmaterialien getestet. An den Dichtungen hatte sich ein Belag gebildet, der möglicherweise die Ursache für die Undichtigkeit war. Es wurden Überlegungen angestellt, ob hier eine Schlauchpumpe zum Einsatz kommt.

Die Erwartungen sind, dass nicht alle 2 Monate ein Reinigungsfahrzeug geordert werden muss um das Pumpwerk zu reinigen.
Geruchsprobleme nicht entstehen zu lassen, da die Bebauung bis auf 10m an das Pumpwerk herangeführt wurde.
Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter, die für die Reinigung der Pumpstation zuständig sind.


Impressionen


Philosophie - Zitat

Das Wasser ist ein freundliches Element für den, der damit bekannt ist und es zu behandeln weiß.

– Johan Wolfgang von Goethe –

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